Impfungen
Die BKK DKM setzt mit Schutzimpfungen gezielt auf Prävention in allen Bereichen. Ein ausreichender Impfschutz hat bis heute viele Menschen vor schwerwiegenden Erkrankungen bewahrt. In Deutschland besteht keine Impfpflicht, sondern die Ständige Impfkommission (STIKO) gibt Impfempfehlungen heraus.
Die BKK übernimmt die Kosten für die Impfung gegen
- Gebärmutterhalskrebs (HPV)
- Zecken und
- Grippeschutzimpfung sowie die
- Impfung gegen Rotaviren
bei Säuglingen bis zur 26. Lebenswoche.
Gebärmutterhalskrebs
Liebe, Sexualität und Verhütung sind Themen, die besonders junge Menschen beschäftigen. An eine Geschlechtskrankheit oder die Infektion mit Humanen Papilloma Viren (HPV) denken sie nicht. Dabei verursachen bestimmte Typen dieser Viren Gebärmutterhalskrebs. Jährlich sterben etwa 2.000 Frauen an dessen Folgen. Nach Brustkrebs zählt diese Krebsart zur zweithäufigsten Todesursache bei Frauen unter 45. 6.000 bis 6.500 Mal wird pro Jahr die Diagnose Gebärmutterhalskrebs gestellt. Dabei gehört er zu den Krebsarten, die im Vor- und Frühstadium festgestellt und geheilt werden können.
Eltern aufgepasst! Geschützt ab dem 12. Lebensjahr
Viele Frauen kommen im Laufe ihres Lebens mit dem Virus in Berührung und sind gegen bestimmte Typen dieser HPV-Viren machtlos. Teile des Virus verbleiben in den Zellen des Gebärmutterhalses. Eine schützende Impfung ist seit 2006 möglich. Mädchen sollten daher vor ihren ersten sexuellen Kontakten geimpft sein. Dadurch entsteht ein Schutz gegen die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Die BKK DKM übernimmt im Rahmen der STIKO-Empfehlungen die Impfkosten der Mädchen / Frauen im Alter von 12 bis 26 Jahren zu 100%. Voraussetzung ist, dass der erforderliche Impfzyklus von drei aufeinander folgenden Impfungen eingehalten wird. Neben der HPV-Impfung raten wir jungen Frauen zur regelmäßigen gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung ab dem 20. Lebensjahr.
FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
FSME ist eine Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen wird. Nicht jeder Stich führt zwangsläufig zu einer Erkrankung. Etwa zehn Tage später kann der Körper mit Fieber reagieren, dem sich ein Befall des Zentralnervensystems anschließen kann. Nur ein geringer Teil der Infizierten erkrankt. Zurückbleiben können Dauerschäden am Zentralnervensystem, wie beispielsweise Lähmungen. In Deutschland gibt es ausgewiesene FSME-Risikogebiete. Eine frühzeitige Impfung schützt und wird komplett von der BKK DKM übernommen.
Influenza
Die alljährlichen Grippeschutzimpfungen haben sich nicht nur bei Menschen über 60 und Risikopatienten bewährt. Viele Versicherte lassen sich vor Beginn der Grippesaison gegen die gefährliche Influenza impfen. Besonders gefährdet sind Personen, die in der Öffentlichkeit im ständigen Kontakt mit Menschen stehen. Die Impfkosten übernimmt ebenfalls die BKK DKM. Ausnahme: Bietet beispielsweise der Arbeitgeber eine betriebliche Grippeschutzimpfung unentgeltlich an, übernimmt dieser die Kosten.
Rotaviren
Gegen Rotaviren werden Säuglinge bis zur 26. Lebenswoche geimpft. Rotaviren sorgen für heftige Brechdurchfälle über zwei bis annährend sechs Tage. Die Gefahr dabei ist der hohe Verlust an Mineralien und Flüssigkeit. Kinder trocknen in kürzester Zeit buchstäblich aus. Auch in unserer Region ist diese Infektion lebensbedrohlich und macht häufig lebensrettende Maßnahmen im Krankenhaus erforderlich. Schutz vor Rotaviren, den Durchfallerregern, bieten seit 2006 Schluckimpfstoffe.
Impfungen bei Urlaubsreisen
Bislang galt bei Urlaubsimpfungen die Regel: notwendige Impfungen bei Reisen in exotische Länder muss der Versicherte selber tragen. Da die Behandlungskosten jedoch bei aus dem Urlaub „mitgebrachten“ Erkrankungen oftmals sehr hoch sind, übernimmt die BKK DKM nun auch die Kosten für urlaubsbedingte Impfungen. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist aber, dass die STIKO für das Reiseland eine entsprechende Impfempfehlung abgegeben hat. Nähere Informationen zu Reiseimpfungen finden Sie hier.

