BKK gegen Korruption
Auch im Gesundheitswesen gibt es sie: die schwarzen Schafe, die versuchen unberechtigt Leistungen zu erschleichen. Die BKK DKM holt sich für diese Fälle die Unterstützung einer Arbeitsgruppe gegen Abrechnungsbetrug - die argab.
Rezeptfälschung, Chipkartenmissbrauch, Herzklappenskandal, globudent, - hinter all diesen Begriffen verbergen sich Abrechnungsmanipulationen zum Nachteil der Krankenkassen und damit auch zu Ihrem Schaden. Denn die Folge sind steigende Ausgaben der Krankenkassen und steigende Beiträge. Die BKK DKM hat gemeinsam mit fünf anderen Betriebskrankenkassen die argab gegründet: die Arbeitsgruppe gegen Abrechnungsbetrug.
Mit fachlicher Qualifikation und Spürsinn dem Missbrauch auf die Schliche kommen
Das Team der argab besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit verschiedenen fachlichen Qualifikationen. Von der Pharmazie bis hin zum Gesundheitsrecht ist Spezialwissen für die unterschiedlichsten Fragestellungen vertreten. Einige Teammitglieder haben zudem bereits Erfahrungen als Korruptionsbeauftragte gesammelt.
Das Ziel: Keine Diskriminierung von Berufsgruppen, sondern Schadensausgleich
Ziel der argab ist es nicht, bestimmte Berufsgruppen innerhalb der Gemeinschaft der Leistungserbringer pauschal unter Verdacht zu stellen. Im Gegenteil: Es ist unbestritten, dass die allermeisten Leistungserbringer fachlich einwandfreie Leistungen ehrlich abrechnen. Ebenso ist nicht jeder Fehler in einer Abrechnung gleich ein Betrugsfall. Es geht vielmehr darum, sicherzustellen, dass die Beiträge für Ihre medizinische Versorgung zur Verfügung stehen und nicht in dunklen Kanälen versickern. Daher wird allen Hinweisen nachgegangen, die den Verdacht auf eine fehlerhafte Abrechnung nahe legen. Dass es überhaupt notwendig ist, eine solche Institution ins Leben zur rufen, liegt nicht zuletzt am komplizierten und selbst für Fachleute oft schwer durchschaubaren Aufbau unseres Gesundheitssystems. Das Anliegen der neuen Arbeitsgruppe ist deshalb nicht primär die Strafverfolgung, sondern die Wiedergutmachung des Schadens durch den oder die Täter. In begründeten Fällen wird allerdings auch Strafanzeige gestellt, da Betrug oder Korruption im Gesundheitswesen keine Kavaliersdelikte sind.
Hinweise auf Fehlverhalten erbeten
Damit Verdachtsmomenten gezielt nachgegangen werden kann, müssen zunächst Informationen darüber vorliegen, dass irgendwo etwas im Argen liegen könnte. Viele Hinweise ergeben sich bereits aus regelmäßigen Überprüfungen oder durch Meldungen aus Fachkreisen. Doch auch Ihre Hilfe ist gefragt: Gibt es einen konkreten Verdacht oder glaubhafte Hinweise auf Abrechnungsmanipulationen? Selbstverständlich werden alle Hinweise absolut vertraulich behandelt und datenschutzrechtliche Belange strikt beachtet. Alle Informationen werden sorgfältig auf ihre Stichhaltigkeit und Beweisbarkeit überprüft.
Niemand braucht ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er Verdachtsfälle meldet. Es geht nicht um Denunziation, sondern darum, das Gesundheitssystem im Interesse aller Beteiligten transparenter und effektiver zu machen.
Weitere Informationen finden Sie hier und im beigefügten Newsletter der argab.
argab - Arbeitsgruppe gegen Abrechnungsbetrug
Butzweilerhof Allee 2, 50829 Köln
Tel.: (0 221) 567 853 510
Fax: (0 221) 567 859 510
E-Mail: hinweise@argab.de oder hinweise@bkk-dkm.de
Ihre Ansprechpartnerin
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Claudia van Lienden
Antikorruptions-Stelle / Recht
Stellvertreterin des Vorstands
Telefon (0 203) 66 899 144
Telefax (0 203) 66 899 640
E-Mail C.vanLienden@bkk-dkm.de
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